Wer ist Königshaus?

Geschrieben von: Redaktion   
20. Mai,
2010

Rohrkrepierer ?

Der ewige Nachrücker in der FDP, Hellmut Königshaus, ist also neuer Wehrbeauftragter. Die erste Wahl für das Amt des Wehrbeauftragten war Hellmut Königshaus nicht. Als Favoritin für den Posten galt lange Zeit seine FDP-Fraktionskollegin Elke Hoff. Erst als die absagte, kam der 59-jährige Jurist ins Gespräch. Nachdem die schnicke Bundeswehrkapelle dem SPD-Mann Reinhold Robbe ordentlich den Marsch geblasen hatte, durfte dieser den Posten als Wehrbeauftragter abgeben. Übrigens, Königshaus ist der, der vor wenigen Wochen in einem Interview verlangt hatte, „schicken wir endlich unsere Leopard 2 Panzer nach Afghanistan“ und dann so richtig protzte: „Wer in das Kanonenrohr eines ‚Leopard 2‘ schaut, überlegt sich zweimal, ob er eine deutsche Patrouille angreift“! Ob er dabei Haltung angenommen hatte und dabei das „R“ rollte, ist nicht überliefert.
Was werden jetzt seine Aufgaben sein? Gebetsmühlenartig Ausrüstungsmängel beklagen, ständig über einen zu kleinen Wehretat zu klagen und selbstverständlich Informationsveranstaltungen von Jugendoffizieren der Bundeswehr an Schulen zu fordern. Letzteres um die mangelnde Akzeptanz der Arbeit der Bundeswehr zu beseitigen. Und damit noch mehr freiwillig junge Männer ihren Heimflug aus Afghanistan in einer Holzkiste antreten dürfen. Bei der bundesdeutschen Bildungspolitik, können die männlichen Schulabgänger auch gleich zum Bund gehen. Rechnen und Schreiben, und überhaupt Denken, wird ja beim Bund auch nicht so an die große Glocke gehängt. Hauptsache Höchstpunktzahlen bei PC Ergo-Shootern!
Auch dieser Herr ist genauso wie sein -eher moderater Vorgänger- nur eine Marionette fehlgeleiteter Politik, allerdings mit verschärfter Kriegsrhetorik, die eigentlich niemand hören will!
Was diese Kriegstreiber von CDU/CSU/SPD/Grüne immer noch nicht kapiert haben ist, es geht den Menschen nämlich nicht um die Akzeptanz der „Arbeit“ deutscher Soldaten, sondern um die Akzeptanz eines Krieges!
Die Menschen haben längst instinktiv begriffen, das die deutsche Afghanistanpolitik ein Tabubruch des Grundgesetzes darstellt. Da die deutsche Bevölkerung diesen Krieg am Hindukusch bekanntermaßen mit über 70% ablehnt, steht Herr Königshausen auf verlorenem Posten.
Vielleicht darf er ja mal an einer Übung eines Fallschirmbataillons teilnehmen. Fallschirmspringen hat ja in der FDP Tradition.

Deutschland könnte ein Menge Geld sparen, wenn wir uns das Kriegsspielen in Afghanistan sparen würden!

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Dieser Beitrag wurde am 20. Mai 2010 um 12:32 veröffentlicht und ist abgelegt unter Afghanistankrieg, Bundeswehr, FDP, Hellmut Königshaus. Alle Kommentare kannst du hier auch als RSS 2.0-Feed einsehen. Du kannst was dazu schreiben, oder einen Trackback auf deiner Internetseite setzen.

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