Archiv für August, 2010

Jedem seinen Lobbyverein

Geschrieben von: Redaktion   
30. August,
2010

Nach dem die FDP ihren Lobbyverein, der Hotelbranche, ganz offen mal eine saftige Steuerschenkung gemacht hat und sich somit ganz offiziell als Lobbyverseucht geoutet hat, wollte jetzt der Koalitionspartner CDU nicht länger zurückstehen.

Die weibliche Atommacht
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Zuviel Urlaub macht doof!

Geschrieben von: Redaktion   
23. August,
2010

Berufsurlauber?

Das sollte man denken, wenn man sich anschaut, wie oft und wie lange, Mario Ohoven mit seiner Frau Urlaub im sonnigen Kalifornien machen. Dieser Mann, der schon defizitärer Finanzdienstleister und „ich muss weg“-TV-Star entdeckt durch Stefan Raab, war, hat noch einen kleinen Nebenjob, seit 1998 ist er Präsident des BVMW. Und in dieser Funktion hat er jetzt gefordert:

Der Urlaub sollte jetzt auf fünf Wochen beschränkt und die restlichen Ansprüche auf ein Arbeitszeitkonto fließen. In schlechten Zeiten könne dann ja weniger gearbeitet werden.

Mit anderen Worten 10 Urlaubstage gestrichen. Wenn Arbeitnehmer schon flexibel sein sollen, was Arbeitsplatzwahl, geringe Löhne, unbezahlte Überstunden, Überwachung am Arbeitsplatz, Rente ab siebzig :vogel: etc. sind, dann müssen sie auch flexibel sein, was die Länge des tariflich gesicherten Urlaubs angeht. Deutschland hat den niedrigsten Krankenstand seit Jahren, obwohl die stressbedingten Krankheiten bei Arbeitnehmern auf dem Vormarsch sind. Wir haben manchmal den Eindruck solche Typen wie Ohoven bekommen Geld für derartige Meldungen, damit mal getestet werden kann, wie denn das Volk auf solche reagiert. Schon im Sommer 2009 hatte Ohoven die Arbeitnehmer aufgefordert, einen Urlaubstag weniger zu nehmen – wegen der Krise.

Eines bleibt jedenfalls festzustellen, die bräunliche Gesichtsfarbe des Herrn Ohoven sagt eindeutig, der Mann hat einfach zu viel Urlaub!

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Die Dummen sterben nie aus

Geschrieben von: Redaktion   
2. August,
2010

Martin Semmelrogge hat wohl gerade eine kleine Auftragsflaute und somit beschlossen für paar Tage eine Piratenrolle in einem drittklassigen Freilufttheater zu übernehmen. Na ja, für eine Rolle in einem U-Boot Film fehlt ihm mittlerweile wohl auch die körperliche Fitness. Somit wurde er kostenlos in einem Hotel im Ostseebad Boltenhagen beherbergt. Dort musste der B-Prommi dann mal wieder den Larry raushängen lassen. Aber so richtig wollte sich das der Hoterldirektor wohl nicht gefallen lasen und setzte den Mimen kurzfristig vor Tür. Aber was macht man, wenn man sich als Wessi im Osten falsch behandelt fühlt, na klar, man holt die STASI-Keule raus. Die geht immer! O-Ton Semmelrogge:

Der Ton sei rau gewesen, „wie bei der Stasi“.

Wir bezweiflen doch sehr, dass Dick van Beuzekom, Hoteldirektor des Boltenhagener Iberotels jemals auch nur ansatzweise mit der STASI zu tun, geschweige denn davon gehört hat. Es ist ja nicht das erste Mal das Herr Semmelrogge, seine Kinderstube vergessen hat. Angeblich hat er auch was gegen Ausländer, die in Deutschland ihrer Arbeit nachgehen.

Wie sagte schon immer unsere Oma: „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus!“

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